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Auswirkungen Covid 19 in Waldbronn


Auch wenn wir mittlerweile alle pandemiemüde und von Corona genervt sind, lässt uns das derzeitige Infektionsgeschehen im Landkreis Karlsruhe und in der Gemeinde Waldbronn nicht ruhen. Die Verwaltung ist ständig bemüht, mit verschiedenen Strategien Infektionsketten zu durchbrechen und das Pandemiegeschehen einzudämmen. Die hohen Zahlen haben bereits zu weitergehenden Beschränkungen und einer Ausgangssperre geführt. Dies wird vom Landkreis Karlsruhe für alle Gemeinden und Städte angeordnet. Wir als Gemeinde haben diesbezüglich keinerlei Spielraum.

„Bitte bleiben Sie weiterhin bemüht und werden Sie nicht müde, uns alle im Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu erkennen“, bittet Bürgermeister Franz Masino um Durchhaltevermögen und Geduld. 

Im folgenden Text wollen wir Sie über unsere vergangenen und aktuellen Maßnahmen informieren:
Innerhalb der Verwaltung haben wir in den vergangenen Monaten durch Homeoffice und Trennung der Mitarbeiter*innen dafür gesorgt, den Dienstbetrieb auch bei positiv getesteten Personen oder in Quarantäne befindlichen Mitarbeiter*innen aufrecht zu erhalten. Nahezu alle Kollegen*innen waren coronabedingt mit Mehrarbeit belastet. Daher bitten wir um Verständnis, wenn die ein oder andere Aufgabe nicht sofort erledigt werden konnte. „Ich möchte mich nochmals ausdrücklich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken. Das Engagement vieler ging über das normale Maß weit hinaus“, so Masino.

Einen großen Fortschritt bei der Bekämpfung der Pandemie erreichen wir mit Impfungen. Deswegen hat sich die Verwaltung als eine der ersten Gemeinden im Landkreis um das mobile Impf-Team bemüht. So konnten bereits Anfang April rund 270 über achtzigjährige Waldbronner*innen im Kurhaus geimpft werden. Die zweite Impfung ist bereits Anfang Mai.

Die Verwaltung plant derzeit eine Impf-Aktion für unsere über 70-jährigen Mitbürger*innen, die ebenfalls in der nächsten Woche starten soll.

Testen, testen, testen 

Ein weiterer wichtiger Pfeiler, um das Infektionsgeschehen einzudämmen, sind die Tests. Auch hier haben wir uns frühzeitig um die Errichtung eines Kommunalen Testzentrums bemüht. Das Testzentrum am Eistreff wurde vom ersten Tag (10. März) an sehr gut aufgenommen, so dass es mittlerweile jeden Wochentag geöffnet ist. Ein großer Dank geht auch hier an das Hauptamt und die Kurverwaltung für die Vorbereitungen und Organisation sowie an die Mitarbeiter*innen der Kurverwaltung und der Verwaltung sowie den ehrenamtlichen Helfer*innen des DRK, die immer vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Derzeit ist noch keine Anmeldung erforderlich. Jedem Bürger steht pro Woche ein kostenloser Schnell-Test zur Verfügung.

Natürlich sind die Schnell-Tests auch bei den Apotheken, Hausärzten, am Drogeriemarkt dm oder im Pfarrzentrum Ernst-Kneis möglich. Insbesondere mit den Hausärzten steht die Verwaltung in engen Kontakt. Ein großer Dank geht an Frau Elisabeth Ott, die uns immer sehr tatkräftig bei allen Fragen und Anliegen unterstützt.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Tests in den Kindergärten und Grundschulen. In den Kindergärten und auch bei den Hausmüttern haben wir sogenannte Lollitests verteilt. Auch hier konnte Waldbronn anders als viele Gemeinden bereits früher und zwar am 15. April starten. Die Schüler*innen und Lehrer*innen an den Grundschulen erhalten pro Woche zwei Testkits von der Gemeinde.

Die kommunalen Bedienstete können sich ebenfalls zweimal pro Woche im Rathaus testen lassen.

Kommunale Präsenz-Sitzungen haben wir weitestgehend abgesagt, um Infektionen zu vermeiden. Nahezu alle Sitzungen finden virtuell statt. Allerdings muss weiterhin der Öffentlichkeitsgrundsatz beachtet werden; daher werden die Sitzungen ins Kurhaus übertragen. Deswegen wurde von der Verwaltung ein besonderes Hygienekonzept entwickelt, so dass die Sicherheit aller Beteiligten im Hinblick auf den Infektionsschutz gewährleistet ist.

„Wir versuchen alles, um unsere Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu schützen und gesund und sicher durch diese angespannten Zeiten zu bringen“, sagt Bürgermeister Franz Masino und bittet gleichzeitig darum, weiterhin respektvoll und höflich miteinander umzugehen, auch wenn dem ein oder anderen manchmal die Geduld ausgeht.